Geschichte

  • 2018

    Große Gefahrgutübung des Landkreises Sigmaringen.
    Beginn der Planungen für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses.
    Neubeschaffung der Ausgehuniformen.

  • 2017

    150jähriges Jubiläum der Feuerwehr Sigmaringendorf.
    20jähriges Jubiläum der Jugendfeuerwehr Sigmaringendorf
    Inbetriebnahme der Schlauchpflegeanlage der Firma Prey im Dezember 2017

  • 2016

    Eigenbau eines Gerätewagens Transport auf MAN TGM Fahrgestell.

  • 2014

    Übergabe des Löschgruppenfahrzeuges 10 mit Rosenbauer Aufbau.

  • 2013

    Verkehrsunfall zwischen Sigmaringendorf und Scheer mit einem Todesopfer.

  • 2011

    Achim Ott löst Burkhard Knapp als Kommandant nach 10 Jahren Amtszeit ab.
    Thorsten Knapp übernimmt das Amt des stellv. Kommandanten.
    Gasbetriebener Pickup wird vom Zug erfasst.
    Brand im Kinderhaus Sigmringendorf.

  • 2007

    Großrand im Schredderwerk Herbertingen.

  • 2004

    Verkehrsunfall zwischen Sigmaringendorf und Sigmaringen mit einem Todesopfer.

  • 2003

    Übergabe des Mannschaftstransportwagens durch den Bürgermeister Alois Henne.

  • 2001

    Brukhard Knapp löst Eduard Hahn (1991-2001) als Kommandant ab.
    Achim Ott löst Richard Speh als stellv. Kommandant ab.
    Entgleister Güterzug der HZL kollidiert mit der Gleisanlage der Deutschenbahn.

  • 1999

    Sturm Lothar
    Erstes Oldtimer Treffen in Sigmaringendorf.

  • 1997

    Übergabe Löschgruppenfahrzeug 16/12 MAN mit Ziegler Aufbau.
    Gründung der Jugendfeuerwehr Sigmaringendorf.

  • 1996

    Brand in der Produktionsstätte der Firma Schaal.

  • 1992

    125jähriges Gründungsjubiläum mit festlichem Rahmen.

  • 1987

    Ein durch Blitzschlag ausgelöster Dachstuhlbrand am Gebäude der Raumausstattung Hahn, Oberdorf musste bekämpft werden.

  • 1986

    Bürgermeister Alois Henne übergab der Mannschaft ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF, das von Dekan Erich Andris eingeweiht worden war.

  • 1982

    Ein besonderer Tag war der 28. März, an dem Bürgermeister Alois Henne das neue Feuerwehrgerätehaus seiner Bestimmung übergeben hat. Nach Festakt und der kirchlichen Weihe durch Pfr. Johannes Bold konnte die Bevölkerung und die vielen Gäste auswärtiger Wehren das großzügig eingerichtete Gebäude mit Komandozentrale, Fahrzeughalle, Geräte-. Werlstatt-, und Schulugsräumen, dem festlichen Gemeindesaal und die gesamte Ausrüstung der Wehr besichtigen.

  • 1981

    Fidelis Stecher übernimmt die Wehrführung. Sein Stellvertreter wurde Hubert Kernler. Es erfolgte die Ausrüstung mit Sprechfunkgeräten und Funk-, Meldeempfängern.

  • 1980

    Das große Jahrhunderthochwasser hatte anfangs viele Häuser ins Wasser gesetzt. Die Talaue war völlig überschwemmt. Dies erforderte den Einsatz der Wehr an allen Ecken und Enden über Tage hinweg.
    Am 19. September geriet ein riesiger Berg aufgestapelter Autowracks bei der Schrottfirma Weck infolge von Schweißarbeiten in Brand. Um der Lage Herr zu werden, mussten die Wehren von Sigmaringen und Laucherthal zu Hilfe kommen.

  • 1978

    Brandbekämpfung in der Waldbühne. Dort war der Umkleideraum durch Brandstiftung in Flammen aufgegangen.

  • 1975

    Ein neues Löschfahrzeug mit Bachert-Aufbau wird angeschafft.

  • 1974

    Der Ehrenkommandant Anton Schmid kann auf eine 60jährige aktive Mitgliedschaft zurückblicken. Er war nämlich bis ins hohe Alter als Gerätewart tätig gewesen.

  • 1971

    Josef Wälder wird zum Fererwehrkommandanten gewählt und Fidelis Stecher zum Stellvertreter.

  • 1967

    Die Wehr feiert ihr 100jähriges Bestehen mit Festbankett, Schauübung und Umzug.

  • 1966

    Karl Beiter übergab das Amt des Kommandanten an seinen bisherigen Stellvertreter Gustav Stumpp.

  • 1965

    Der weithin bekannte Kreisbrandmeister i.R. Hugo Hoffmann verstarb. Er war aus unserer Wehr hervorgegangen und konnte auf eine 50jährige Tätigkeit im Feuerlöschwesen zurückblicken. Ausbildung und Ausrüstung, der Modernisierung und Motorisierung gegolten. Für seine Verdienste ist er vielfach ausgezeichnet worden. Ein nächtlicher Brand in der Lackiererei und Einbrennerei des Malermeisters Klemens Bisinger konnte nach 2 Stunden gelöscht werden.

  • 1961

    Der Wehrführer Hahn wird zum Kreisbrandmeister ernannt und nach seiner 15jähriger erfolgreicher Tätigkeit an der Spitze unserer Wehr zu deren Ehrenkommandant. Zum Nachfolger ist dann Oberbrandmeister Karl Beiter gewählt worden.

  • 1959

    Bei einem nächtlichen Brand im Oktober in der Maschinenfabrik Eisele & Söhne in Laiz, der bereits von den Wehren Sigmaringen und Laiz bekämpft wurde, musste unsere Mannschaft zusätzlich Hilfe leisten, um die Vernichtung weiterer wertvoller Anlagen zu verhindern.

  • 1946

    Die franz. Militär-Regierung ließ den Wideraufbau der Feuerwehren zu. Einem Aufruf des Bürgermeisters Wilhelm Siebenrock folgten
    die meisten heimgekehrten früheren Aktiven und auch viele junge Männer, insges. 52, deren Führung der ebenfalls heimgekehrte frühere Kassenwart Herrmann Hahn übernommen hat. Für ihn begann nun die schwere Aufbauarbeit, die im Blick auf fehlende Ausrüstung, Ausbildungsrückstand und die Bürokratie der Besatzungsmacht nur mit großem Idealismus zu bewältigen war. Stellvertreter war seiner Zeit Philipp Degler.
    Ein ausgedehnter Waldbrand, der auf Jungkulturen übergegriffen hatte, musste am 22. Mai 1946 bekämpft werden. Franz. Millitärfahrzeuge brachten die Wehr zum Brandplatz. Nach Niederkämpfung der Flammen musste noch für 2 Tage Brandwache gehalten werden. Wegen der verhängten Ausgangssperre benötigten die Wachleute besondere Ausweise der Franz. Millitärbehörde.
    Löschfahrzeug LF8 und Kommandant Herrmann Hahn zeigte in einer groß angelegten Schauübung die Leistungsfähigkeit der Wehren von hier und Laucherthal, besonders im Bereich des Rettungswesens.

  • 1945

    Ein Teil der Gerätschaften und das Löschfahrzeug sind beim Umsturz in Verlust geraten.

  • 1940

    Die Gemeinde beschaffte ein Motorlöschfahrzeug LF 8 in grüner Polizeifarbe. Luftschutzräume sind eingerichtet worden, und es erfolgten Unterweisungen über Schutzmaßnahmen gegen Gas- und Kampfstoffe im Luftkrieg. Glücklicherweise kam es während des schrecklichen Krieges hier zu keinen größeren Schäden. Leider sind die Feuerwehrkameraden Willi Gobs, Josef List, Georg Möhrle, Friedrich Müller und Josef Rebholz gefallen.

  • 1939

    Die Hitler-Regierung löst das bisherige Organisationsschema auf und unterstellte die Feuerwehren der staatl. Polizei als "Hilfspolizeitruppe".

  • 1937

    Es fallen die Hofstellen von Andreas Fischer (heute Haus Jürgen Klotz, Sturren) und von Josef Fischer (heute Georg Lösch, Krauchenwieserstraße) den Flammen zum Opfer. Beim Schlossbrand in Krauchenwies musste unser Motorzug Hilfe leisten.

  • 1936

    Löschmeister Anton Schmid übernimmt die Wehrführung.

  • 1935

    Brand des Anwesens von Straßenwart Anton Willhelm, Spitz (heute Baumgartenweg).

  • 1932

    Im November ist die Feuerwehr Sigmaringendorf zum Brand in der Papierfabrik Krämer nach Scheer gerufen worden. Großeinsätze waren auch geboten beim Brand des Gasthauses und Ökonomiegebäudes "Löwen" (heute Altenpflegeheim).

  • 1929

    Anlässlich des 25jährigen Bestehens des Kreisfeuerwehrverbandes fand das Kreisfeuerwehrfest statt. Die Feuertaufe bestand unser Motorlöschzug beim riesigen Sägewerksbrand der Firma Ettlinger & Co.

  • 1926

    fiel die Gründung eines sog. Veteranen - Abteilung. Neben dem schweren und freiwilligen Dienst am Nächsten sind Kameradschaft und auch Geselligkeit gepflegt worden. So berichtet das Protokoll u.a., dass der Hornist Aproniam Rebholz wider zum Vergnügungsdirektor bestellt worden sei, später auch Hornist Alfons Ruff.

  • 1919

    wählte man den Zimmermeister Johann Springer zum Feuerwehrhauptmann und zu seinem Adjutanten den Zimmermeister Franz Sales Speh.

  • 1914 - 1918

    In den unglücklichen Kriegsjahren ist die Mannschaft stark reduziert worden. Es mussten Veteranen herangezogen werden. Von den Wehrmännern sind in Frankreich der Maurer Josef Rebholz und der Steinmetz Josef Brielmann gefallen.

  • 1909

    Das Haus des Karl Hoffmann, Hauptstraße bei der Kirche, wurde eingeäschert. Es war damals so kalt, dass an den Hydranten Feuer gemacht werden musste. Im Sommer brannte das Gasthaus "Linde" im Bruckösch nieder, und im November wurde unsere Wehr zu einem Großbrand nach Scheer gerufen. Dabei sind 5 Wohnhäuser und 2 Scheunen zerstört worden.

  • 1908

    Nach einem lang gehegten Wunsch zufolge wurde die heutige Feuerwehrfahne angeschafft, die in Biberach von der Kunststickerei Neff hergestellt worden war. Zur Fahnenweihe bei schönstem Wetter waren 24 auswärtige Wehren gekommen.

  • 1907

    Ein Großbrand in der Ortsmitte. Erst stand das Haus des Metzgereimeisters Josef Rebholz (heute Metzgerei E. Götz) in hellen Flammen. Dann griff das Feuer auf das benachbarte Haus des Sattlermeisters Eduard Stecher (heute Raumausstattung Hahn, Oberdorf) über und als die völlig erschöpften Wehrmänner nach Hause wollten, brach, vermutl. durch Funkenflug, im Anwesen des Gasthauses "Hirsch" ebenfalls Feuer aus und vernichtete Haus und Hof.

  • 1904

    In Sigmaringedorf gründen 14 Wehren den "Bezirksfeuerwehr - Verband".

  • 1901

    Beschaffung von vielen Gerätschaften sowie eine fahrbare, mechanische Feuerleiter.

  • 1896

    Zimmermeister Anton Rebholz übernimmt das Amt des Feuerwehrhauptmanns.

  • 1895

    Der Landwirt Venust Boos wird Feuerwehrhauptmann.

  • 1877

    Die Scherer´sche Ziegelei (heute Landwirtschaftliches Anwesen Remensperger, Brandweg) brennt völlig nieder. Dabei kamen die beiden Zieglerjungen Maier und Reutter aus Heudorf ums Leben.

  • 1876

    Großbrand in der damaligen Spinnerei Stölker (Firma Schaal - Metallveredelung).

  • 1875

    Beschaffung einer Feuerspritze mit Saugwerk für Laucherthal.

  • 1873

    Das Modellhaus im Hüttenwerk Laucherthal wird Opfer der Flammen.

  • 1870

    Der Brand am Gasthaus "Krone" (Besitzer Benedikt Boos) in der Laucherthaler Straße muss bekämpft werden.

  • 1867

    Auf Initiative des sehr um das Gemeindewohl bemühten Bürgers Konrad Ruff ist im Jahre 1867 die heutige "Freiwillige Feuerwehr Sigmaringendorf" gegründet worden. Ruff war sicher ihr erster Vorstand und Hauptmann. Die wenigen (3) Mitglieder ließen sich bei der Sigmaringer Wehr, die seit 1860 bestand, ausbilden.